5 Fakten über Hublot

Hublot ist untrennbar mit dem Namen Jean-Claude Biver verbunden. 2004 wurde er als Minderheitsaktionär CEO des Unternehmens, welches Carlo Crocco 1975 mit der Bezeichnung »Marie-Daniel-Montre« (MDM) ins Leben rief. Unter dem Namen seiner Frau verkaufte er Uhren, die schon stark der späteren Hublot ähnelten, welche 1980 auf der Basler Messe präsentiert wurde.

Hublot Big Bang Meca-10 All Black

Die Hublot Big Bang Meca-10 All Black kostet 21.700 Euro

Die Hublot verband als erste Uhr Edelmetallgehäuse mit Kautschukarmbändern, was Jean-Claude Biver später zur Markenphilosophie der Fusion erhob. Big Bang, King Power, Classic Fusion und MP, ausgestattet mit einfachen bis hochkomplizierten Uhrwerken, sind die vier Hublot-Kollektionen. Die MP-05 LaFerrari ist mit ihrer Gangreserve von 50 Tagen Weltrekordhalter, das Antikythera-Werk ein moderner Nachbau des berühmten Mechanismus.

Hublot: MP-05 LaFerrari Sapphire

Hublot: MP-05 LaFerrari Sapphire; limitiert auf 20 Stück; Kosten: 520.000 Euro

Hublot gehört zum französischen Luxusgüterkonzern LVMH. Biver ist Präsident des Verwaltungsrates und Leiter des Uhrengeschäfts der LVMH und damit auch verantwortlich für die Marken TAG Heuer und Zenith. Alle drei Marken leitet Biver als CEO; Zentih derzeit interimsweise.

Fakt #1 über Hublot: Die Kunst der Fusion

Hublot: Big Bang Meca-10 Magic Gold

Die Big Bang Meca-10 Magic Gold von Hublot kostet 34.200 Euro

Bei Hublot kommen zahlreiche, zum Teil außergewöhnliche und innovative Materialien zum Einsatz, wie beispielsweise Osmium, eines der seltensten Metalle der Welt. Dabei betreibt die Marke selbst Materialforschung im Hightech-Bereich. 2011 wurde das kratzfeste „Magic Gold“ vorgestellt, eine Legierung aus Gold und Keramik, welche in einer eigens dafür eingerichteten Fertigungsstrecke in der Manufaktur in Nyon hergestellt wird. Hublot kombiniert verschiedene Materialien wie das selbst entwickelte Magic Gold, Karbon, Tantal, Wolfram, Cermet, Hublonium (eine spezielle Aluminium-Magnesium-Legierung) oder Titan mit traditionelleren Materialien wie Gold, Platin, Keramik, Stahl oder Kautschuk.

Fakt #2 über Hublot: Komplexe Gehäuse – moderne Werke

Hublot: Big Bang Italia Independent

Hublot: Big Bang Italia Independent, limitiert auf 250 Stück, 29.000 Euro

Das Big-Bang-Gehäuse besteht aus 47 Einzelteilen. Wegen des „One Click“-Armband-Schnellwechselsystems benötigt das Big-Bang-Unico-Gehäuse sechs Teile mehr, also 53. Das King-Power-Gehäuse setzt sich aus 49 Komponenten zusammen. Es gibt zwei Schrauben mehr auf der Gehäuserückseite.

Manufakturwerk: das Chronographenkaliber Unico 1240 von Hublot

Manufakturwerk: das Chronographenkaliber Unico 1240 von Hublot

Das Unico-Manufakturkaliber besteht aus 330 Einzelteilen. Der Chronograph wird über ein von vorn sichtbares Schaltrad gesteuert und verfügt über eine Flyback-Funktion. Anker und Hemmungsrad, die auf einem abnehmbaren Gangregler befestigt sind, bestehen aus Silizium. Der Rotor aus Tungsten baut eine Gangreserve von 72 Stunden auf.  

Fakt #3 über Hublot: Totales Schwarz

Hublot: Big Bang Unico Sapphire All Black

Von der Hublot Big Bang Unico Sapphire All Black gibt es 500 Stück. Kosten: 63.000 Euro

Hublot steht für Schwarz, und zwar totales Schwarz. 2006 hat die Marke die erste ganz schwarze Uhr eingeführt: die All Black. Für die Idee, ein schwarzes Gehäuse und ein schwarzes Zifferblatt auch noch mit pechschwarzen Zeigern zu verbinden, wurde Hublot 2006 teilweise belächelt, teilweise kritisiert. Heute ist Schwarz in Schwarz in der Uhrenwelt zu einer festen Größe geworden. Schwarz in Schwarz kann ebenso provokant wie elegant sein, es funktioniert für Männer wie für Frauen und passt zu allen denkbaren Funktionen, von der Dreizeigeruhr bis zum Tourbillon. Hublot hat mit der Uhr, die man kaum ablesen kann, bis heute großen Erfolg – und ist von nicht wenigen Mitbewerbern zitiert und kopiert worden.

Fakt #4 über Hublot: Fußballfieber

Hublot: Big Bang Unico Chrono Bi-Retrograde

Hublot: Big Bang Unico Chrono Bi-Retrograde

Hublot ist die erste Luxusuhrenmarke, die eine Partnerschaft im Bereich des Fußballs einging: 2008 offizieller Zeitnehmer von Manchester United und der Fußball-Europameisterschaft. Bei der Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika fungierte die Marke als offizieller Zeitnehmer der FIFA. Auch bei der EURO 2012 war Hublot mit von der Partie. Zur Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien hat Hublot sein Engagement nochmals erweitert. So gab es bereits ein Jahr vor Anpfiff riesige Countdown-Uhren. Während der WM waren die Anzeigetafeln, auf denen Nachspielzeiten und die Nummern der Auswechselspieler angezeigt wurden, dem Design einer Hublot-Uhr nachempfunden. Außerdem stellte Hublot die Big Bang Unico Chrono Bi-Retrograde − ihr Spitzname »Soccer Bang« −  als offizielle Uhr der FIFA Fußballweltmeisterschaft vor. Das Uhrwerk ist zum Patent angemeldet und speziell auf die Bedürfnisse eines Fußballspiels zugeschnitten. Sekunden- und Minutenzählzeiger bewegen sich über ein 45-Minuten-Kreissegment (Halbzeit eines Fußballspiels). Ein zusätzlicher Bereich von 15 Minuten für die Nachspielzeit ermöglicht eine Zeitnahme bis 60 Minuten. Über den Drücker bei zwei Uhr kann zwischen vier Anzeigen der Zeitnahme – 1. Halbzeit, Halbzeitpause, 2. Halbzeit und Spielende – ausgewählt werden. Die Anzeige erfolgt im zentralen Fenster bei zwölf Uhr. Dank der Aktivitäten rund um den Fußball hat der Name Hublot in den letzten Jahren deutlich an Bekanntheit gewonnen. Und Hublot bleibt weiter am Ball: Die Verträge mit der FIFA laufen noch bis mindestens 2022.
Gleichwohl ist sich Hublot auch seiner sozialen Verantwortung bewusst. In Jacarézinho, einer der größten Favelas in Rio de Janeiro, hat Hublot im Vorfeld der Weltmeisterschaft 2014 zusammen mit der Stadtregierung einen neuen Fußballplatz errichtet.

Fakt #5 über Hublot: Ferrari-Fusion

Hublot: Big Bang Ferrari

Die Hublot Big Bang Ferrari in Titan kostet 25.900 Euro

Fusion lautet das Zauberwort bei der Marke Hublot auch wenn es um ihre Partnerschaften geht. Seit dem 5. November 2011 besteht die Partnerschaft mit Ferrari, die wohl eine der vielseitigsten und umfassendsten der gesamten Uhrenbranche ist. Hublot ist auf den Veranstaltungen sowohl der Automarke als auch des Rennstalls Ferrari präsent und nimmt an den Events zahlreicher Ferrari-Clubs teil. Die Uhrenmanufaktur tritt als offizieller Zeitnehmer und offizieller Uhrenpartner in Aktion, entwickelt einzigartige Armbanduhren für Ferrari-Fahrer sowie -Fans und zeigt ihre Modelle im gesamten Umfeld der Sportwagenlegende.

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