Ball: Engineer II Magneto S

Ball: Engineer II Magneto S Replik für Verkauf

Die Engineer II Magneto S wurde auch als eines der ersten mit dem patentierten Spring-Lock-System ausgestattet, ein Mechanismus der die Unruhspirale vor Stößen schützt. Diese bringen die Spirale aus dem Takt, sorgen so für Gangungenauigkeiten oder können die Spirale sogar beschädigen.Deshalb entwickelte Ball Watch einen Metallring, der um die Spirale liegt und so – laut Angaben der Marke – den Einfluss von Stoßeinwirkungen um bis zu 66 Prozent reduziert. Diesen zusätzlichen Schutz verbaut Ball Watch derzeit in vier Uhrwerke. Grundsätzlich werden aber alle Ball-Watch-Uhren auf ihre Stoßsicherheit mit Tests gemäß der ISO-Norm 1413 überprüft. Dabei trifft ein Pendelschlaghammer mit einer Geschwindigkeit von 4,43 m/s auf die Uhr und simuliert einen freien Fall aus einem Meter Höhe auf Hartholzboden.Die Modelle der Engineer-Hydrocarbon-Kollektion müssen sogar einen simulierten Fall aus 1,5 Metern Höhe überstehen. Um diesen Belastungen standhalten zu können, erhalten die Uhren ein robusteres Gehäuse, ein vier Millimeter dickes Saphirglas und einen patentierten Kronenschutz. Dieser besteht aus einem Plättchen, das ähnlich einem Bügel über die Krone geschoben und fixiert wird. Dieses Kronenschutzsystem verhindert auch versehentliches Wassereindringen ins Gehäuse, da die Krone erst verschraubt werden muss, bevor das Plättchen darüber geschoben werden kann.Seitliche Schläge können aber dennoch den Aufzugsrotor eines Automatikwerks beschädigen. Dem wirkt die sogenannte Amortiser-Stoßdämpfung entgegen. Diese Technik besteht aus zwei Komponenten. Zum einen liegt ein antimagnetischer Ring um das Uhrwerk, der zugleich seitliche Schläge abfängt. Zum anderen kann der Rotor über eine Vorrichtung im Gehäuseboden fixiert werden, damit er sich durch Stöße nicht unkontrolliert bewegt. Bei der Engineer Hydrocarbon Spacemaster Oribtal II sieht diese Vorrichtung aus wie ein Propeller. Ball Watch gibt an, dass aufgrund der Amortiser-Stoßdämpfung die Uhr mit fixiertem Rotor einen freien Fall aus 5,2 Metern Höhe unbeschadet übersteht.

Die amerikanische Uhrenmarke Ball lanciert mit dem neuen Modell Engineer II Magneto S eine technische Neuerung. Das patentierte A-Proof-System bürgt für eine hohe Qualität in der Magnetfeldabschirmung, da es die Uhr vor magnetischen Einflüssen der Stärke von bis zu 80.000 A/m schützt.

Ball: Engineer II Magneto S
Ball: Engineer II Magneto S

Dabei handelt es sich um einen antimagnetischen Schutzkäfig, der aus einer Legierung aus Nickel, Eisen, Kupfer und Molybdän besteht. Durch Drehen der Lünette lässt sich der Käfig öffnen und schließen, sodass das Automatikkaliber Eta 2824 auf Wunsch durch das Saphirglas im Gehäuseboden zu sehen ist. Überdies stattet Ball dieses mit einem Sicherungssystem aus, das die Unruhfeder – ergänzend zur herkömmlichen Stoßsicherung – vor Stößen schützt.

Ball: Engineer II Magneto S (Werk)
Ball: Engineer II Magneto S (Werk)

Das Edelstahl-Gehäuse der Engineer II Magneto S verfügt über einen Durchmesser von 42 Millimetern. Während das Zifferblatt in schlichtem Schwarz gehalten ist, sorgen die 15 Mikrogasröhren auf den Stunden-, Minuten- und Sekundenzeigern und auf dem Zifferblatt für eine gute Ablesbarkeit bei Nacht. Des Weiteren bietet der COSC-geprüfte Chronometer eine Wasserdichtheit von zehn bar. Die Uhr, die mit einem Cordura-Kunstfaser-Armband und einer Dornschließe versehen ist, kostet im Handel 3.185 Euro. maf

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