Christophe Claret: X-TREM-1 Pinball für Only Watch 2013

Christophe Claret: X-TREM-1 Pinball Replikat vertrauenswürdige Händler


Christophe Claret: X-TREM-1 Pinball für Only Watch 2013
Christophe Claret: X-TREM-1 Pinball für Only Watch 2013

Christophe Claret präsentiert eine besondere Version seiner 2012 vorgestellten X-TREM-1, die nur einmal gebaut und der Wohltätigkeitsauktion Only Watch gespendet wird. Am 28. September versteigert Antiquorum den verspielten Zeitmesser mit 32 anderen Unikaten in Monaco. Die Erlöse gehen an die monegassischen Vereinigung im Kampf gegen Muskeldystrophien. Das Design des Einzelstücks soll an einen Flipperautomaten erinnern. Das Besondere der X-TREM-1 Pinball ist die Zeitanzeige mittels Magnetkraft. Zwei hohle Metallkugeln in den Gitterröhrchen an den Gehäuseflanken zeigen die Stunden und Minuten an. In der Serienversion bewegen sich diese in Röhrchen aus Saphirglas. Dafür werden die Kugeln von zwei Magneten bewegt, die auf Doppelschienen zu beiden Seiten gezogen werden. Magnetismus ist der größte Feind der mechanischen Uhr, aber die in Le Locle ansässige Marke konstruiert den Zeitmesser so, dass sich das Magnetfeld nicht nach innen auf das Werk auswirkt. Das Manufakturkaliber FLY11 wird per Hand aufgezogen und ist mit zwei Federhäusern ausgestattet, wobei eines Energie für das um 30 Grad geneigte fliegende Tourbillon liefert und das andere die Stunden- und Minutenanzeige antreibt. Die Brücken und die Grundplatine sind aus Titan gefertigt, das Gehäuse besteht aus Weißgold, Palladium und einer Aluminiumlegierung. mf

Contributor Frank Geelen von Monochrome.nl erklärt die Serienversion der hier vorgestellten Uhr ausführlicher: www.watchtime.net/blog/christophe-claret-x-trem-1


Vor diesem Hintergrund entwickelte sich sein Juweliergeschäft bald zur Ball Watch 46mm Replik Watch Company, die Uhrwerke und Uhren anderer Marken entsprechend der technischen Standards für Eisenbahnuhren umbaute. Heute hat die Ball Watch Company ihren Firmensitz jedoch nicht mehr in Amerika, sondern im Schweizer Uhrenmekka La Chaux-de-Fonds. Die hohen Anforderungen, die Ball einst an die Funktionalität von Uhren stellte, nimmt die Marke auch heute als Maßstab für die eigenen Modelle. Die Firma hat dazu mehrere Technologien entwickelt. Bei den Eisenbahnern spielte Magnetismus eine große Rolle, denn dieser kann den Gang einer Uhr stören, und auch heute gewinnt das Thema wieder an Bedeutung. Deshalb stattet Ball Watch einen Teil seiner Kollektion mit einem erhöhten Magnetfeldschutz von bis zu 12.000 A/m aus. Dazu wird das Uhrwerk von einem Weicheisen-Innengehäuse – bestehend aus einem Werkhaltering, einer Bodenplatte und dem Zifferblatt – geschützt.Einen noch höheren Schutz von bis zu 80.000 A/m erzielt Ball Watch mit einem Innengehäuse aus Mu-Metall, einer Legierung aus Nickel, Eisen, Kupfer und Molybdän. Dieser Schutzkäfig gehört zum sogenannten A-Proof-System, das eine Besonderheit bietet. Denn für gewöhnlich besitzen Uhren mit solchen Innengehäusen keinen Glasboden, da man dann nur den Schutzkäfig, nicht aber das Werk sehen könnte. Um diesen Schönheitsfehler zu beheben, verfügt das A-Proof-System über eine 0,06 Millimeter dicke Membran aus Mu-Metall, die sich auf Wunsch öffnen und schließen lässt. Durch Drehen der Lünette bewegt sich die Membran hinter dem Glasboden wie eine Turbine und gibt das Uhrwerk zur Ansicht frei. Nur in geschlossener Position ist der erhöhte Magnetfeldschutz gewährleistet. Das A-Proof- System befindet sich zum Beispiel in dem Modell Engineer II Magneto S.